Das Mahlgut, das aus ausgewählten Bio-Betrieben stammt und schonend (nicht über 37° C) getrocknet wurde, kriecht dabei durch die Spindel, um dann mit hohem Druck die fetthaltige Flüssigkeit herauszupressen. Durch die laufende Kühlung der Mühle ist garantiert, dass die Samenkörner nicht über Körpertemperatur erhitzt werden und im Auslauf unter 37° C bleiben. Damit bleiben die gesamten wertvollen Nährstoffe, wie Vitamine und Enzyme erhalten. Wenn – wie bei vielen Ölen – auf den Etiketten Begriffe wie kalt gepresst, extra vergine oder nativ stehen, heißt das nicht, dass die Auslauftemperatur auch tatsächlich niedrig war. Das heißt lediglich, dass das Ausgangsprodukt nicht vor dem Mahlen erhitzt wurde. Aber genau das macht die Hochwertigkeit aus im Gegensatz zu vielen Ölproduzenten, die mit Extraktion und Raffinierung auf maximale Ausbeute zu Ungunsten der Qualität setzen. Das Pressen erfordert Geduld, sodass etwa 25 Kilogramm Leinsamen benötigt werden, um daraus sechs Liter Öl herzustellen. Das Öl braucht nach dem Pressen eine Ruhephase, damit sich Schwebstoffe absetzen. Dann wird das Öl abgefüllt und übrig bleibt der Presskuchen. Es werden außerdem immer nur geringe Mengen wöchentlich produziert um Ihnen wirklich frisch gepresste Öle anbieten zu können. Das empfindliche Leinöl wird sogar täglich frisch gepresst. Das Sortiment werden wir in nächster Zeit laufend erweitern.